Gesundheitsneuigkeiten aus Mitteldeutschland

  1. Prof. Woopen: "Digitalisierung im Gesundheitswesen"

    Mitteilung vom: 24.05.2017
    Es gibt "eine zunehmende Machtkonzentration im Silicon Valley, das seinen Einflussbereich mittlerweile auch auf den Gesundheitssektor ausdehnt. Fernab von, und erklärtermaßen an politischer Regulation vorbei sowie unter Einsatz hoher Summen für politische Lobbyarbeit verfolgen die Datenmilliardäre ihre eigenen Vorstellungen davon, wie diese Welt aussehen und welches Leben die Menschen führen sollten."


    mehr s. baek.de und Ärzteschaft will Digitalisierung des Gesundheitswesens mitgestalten, s. auch Marburger Bund fordert Modernisierung der IT im Krankenhaus mittels eines ein staatliches Sonderprogramms in Höhe von 10 Mrd. Euro über die nächsten 6 Jahre

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  2. Der 120. Deutsche Ärztetag in Freiburg hat den Leitantrag des Bundesärztekammer-Vorstands mit überwältigender Mehrheit angenommen

    Mitteilung vom: 24.05.2017
    Die Ärzteschaft in Deutschland beobachtet mit großer Sorge, dass Teile der Politik die "bewährten und weltweit einmaligen Strukturen des deutschen Gesundheitswesens ohne Not zerschlagen und durch eine Einheitsversicherung ersetzen wollen. Mit der Einführung der Einheitsversicherung drohen Rationierung, Wartezeiten und Begrenzungen des Leistungskataloges."

    mehr s. baek.de // PKV-Versicherte sind eher Opfer von Überdiagnostik und Übertherapie // Ärztetag fordert angemessene Personalausstattung in den Kliniken // Ärztetag fordert sektorenübergreifende Notfallversorgungsstrukturen und Ärztetag fordert Gesundheitsunterricht an Schulen

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  3. Jedes vierte Krankenhaus, das Brustkrebs operiert, tut das in weniger als 8 Fällen pro Jahr

    Mitteilung vom: 23.05.2017
    Prof. Schmitt (UKD): Mindestmengen sind ein Teil der Lösung. "Es ist nicht ganz so einfach, exakte und wissenschaftlich begründete Mindestmengen zu ermitteln."

    mehr s. sz-online.de, s. auch Traumanetzwerke zeigen, dass das Patientenvolumen in der Regel keinen Einfluss auf die Ergebnisse hat

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  4. Aufgrund ihrer hohen Prävalenz sind Angststörungen die viertteuersten psychischen Erkrankungen

    Mitteilung vom: 19.05.2017
    In Deutschland sind jedes Jahr 9,8 Millionen Menschen betroffen, davon etwa 2/3 Frauen und 1/3 Männer. Prof. Wittchen (TUD) nennt durchschnittlich 3-5 YLD (years lived in disability).


    mehr s. aerzteblatt.de

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  5. "Schwachstelle Knie" am 1.6. bei HauptsacheGesund

    Mitteilung vom: 19.05.2017
  6. Weiße-Liste-Manager: Nötig sind für die Patienten klare Aussagen, welche Kliniken bei welchen Behandlungen wie abschneiden

    Mitteilung vom: 18.05.2017
    Dass die Angaben in den offiziellen Qualitätsberichten für die Patienten oft unverständlich sind, liegt auch an der Ferne der Autoren zu den Patienten. "Das sind keine Kreise, die sich jemals mit Nutzerfreundlichkeit beschäftigt hätten."


    mehr s. sueddeutsche.de und Weiße Liste mit Qualitätsfilter

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  7. In Mitteldeutschland gab es in 7 Jahren einen starken Zuwachs beim Gesundheitspersonal

    Mitteilung vom: 18.05.2017
    Je 1000 Beschäftigte waren 2008 ca. 53 dem Gesundheitspersonal zuzurechnen, 2015 waren es schon reichlich 62. In Deutschland betrug der Zuwachs ca. 8 Beschäftigte.


    mehr s. sachsen.de

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  8. 6 Monate nach dem Start am 1.7.2016 verfügten 254 Vertragsärzte über die Abrechnungsgenehmigung zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik

    Mitteilung vom: 18.05.2017
    Hinzu kommen 21 Institutsambulanzen an geriatrischen Krankenhäusern. Der Gesetzgeber wollte die spezialisierte geriatrische Versorgung ursprünglich allein den Ambulanzen der Krankenhäuser überlassen, wogegen die KBV mit Erfolg interveniert hatte.


    mehr s. kbv.de

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  9. In den ersten 17 KWn dieses Jahres gab es in Deutschland ca. 40% mehr Keuchhustenfälle

    Mitteilung vom: 18.05.2017
    Besonders viele Fälle gab es wieder in Thüringen (knapp 300), bundesweit sind es ca. 5700 Fälle.


    mehr s. rki.de

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  10. Bundestagswahl: SPD kündigt einheitliche Honorarordnung an

    Mitteilung vom: 18.05.2017
    Statt einer soldarischen Bürgerversicherung, die bisher als Ziel ausgegeben wurde, will die SPD nun eine "paritätische Bürgerversicherung". Arbeitgeber und Versicherte sollen demnach den gleichen Anteil am gesamten Versicherungs­beitrag zahlen. Der einseitige Zusatzbeitrag der Versicherten wird abgeschafft.


    mehr s. aerzteblatt.de und Gemessen an den Gesamthonoraren aus GKV, PKV, Beihilfe und Selbstbehalten würden die Ärzte ca. 14% ihrer Vergütungen in einer Bürgerversicherung einbüßen

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